Alko-Unfälle 2009 rückläufig: Nur Burgenland und Vorarlberg mit Plus.
Während die Zahl der Alko-Unfälle in den ersten zehn Monaten des heurigen Jahres österreichweit um rund sieben Prozent zurückgegangen ist, verzeichnen das Burgenland (plus 7,8 Prozent) und Vorarlberg (plus fünf Prozent) einen Anstieg, geht aus der Statistik des Innenministeriums hervor. Laut Verkehrsclub Österreich (VCÖ) haben diese beiden Länder auch den höchsten Anteil von Alko-Unfällen am Gesamtunfallgeschehen.
Der Österreich-Schnitt lag zuletzt bei 6,8 Prozent. Im Burgenland beträgt dieser Wert rund neun Prozent, in Vorarlberg acht Prozent. Den niedrigsten Anteil an Alko-Unfällen gibt es mit 5,6 Prozent in Wien. Der VCÖ wies am Montag in einer Aussendung darauf hin, dass jeder vierte Alko-Lenker zwischen 18 und 24 Jahren jung ist und forderte eine höhere Kontrolldichte sowie eine Verlängerung der 0,1-Promillegrenze des Probeführerscheins bis zum 24. Lebensjahr.
Von Jänner bis Ende Oktober des heurigen Jahres haben sich 2.016 Alkoholunfälle ereignet, 148 weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Dabei kamen 38 Menschen ums Leben (minus sieben im Vergleich zu 2008), 2.749 wurden verletzt (2008: 2.993). Die meisten Alko-Unfälle ereignen sich in Oberösterreich und Niederösterreich.






